Schädelkram


Alles vom Profi gesäubert und geruchsneutral.
Knochen und Schädel sind ein Naturprodukt [wer hätte das Gedacht ;-)] und unterliegen damit natürlich auch Schwankungen in Größe und Aussehen. D.h. mal fehlt ein Zahn, oder das Tier hatte Karies oder der Schädel hat einen leichten Riß. Wenn solche Fehler den optischen Eindruck stark beeinträchtigen, stufen wir sie runter, ansonsten ist das normal. 1B oder 2te Wahl Schädel haben also alle die eine oder andere Beschädigung. Das beinhaltet auch Schäden wie z.B. viele fehlende Zähne, geklebte Stellen, ein Loch im Schädel oder ein Bruch.
Knochen und Schädel sind bei uns Saison- und Postenware. Das heißt, wenn sie einmal weg sind wissen wir nicht ob und zu welchem Preis wir nochmal welche kriegen. Wir sind aber immer auf der Suche nach neuen Quellen, weshalb sich hier öfter mal was tut.
Weil wir häufig gefragt werden:
Ziegenschädel sind recht häufig zu kriegen. Widderschädel sind nur schwer zu bekommen und dann auch nie so günstig wie Ziegenschädel. Wir wissen nicht ob wir in absehbarer Zeit wieder welche bekommen.

Angesägter Schädel

Schädel größtenteils von Dam- und Rotwild bei denen das Geweih abgesägt wurde.
Größe 1 ist die kleinste, Größe 3 die größte Größe (zum Größenvergleich haben wir eine 2 Euro Münze daneben gelegt).

Einzelstück

Menge:
35,00 € / Stk.
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Rinderschädel



Schädel von Tieren wurden schon immer als Beweis der Geschicklichkeit bei der Jagd zur Schau gestellt, so auch die Schädel der "Urrinder" Wisent, Auerochse und Bison . In späteren Jahrtausenden war die Anzahl der Rinder die Skala an der der Reichtum einer Familie bemessen wurde.
Der britische Archäologe James Mellaart z.B. entdeckte in Chatal-Hayouk während seiner Grabungen zwischen 1961 und 1965 Stierschädel die einzeln oder zu mehreren an den Wänden angebracht waren oder in einem Fall hintereinander entlang einer Lehmbank angeordnet. Er bezeichnete Stierhornpfeiler oder Nachbildungen von Stierhörnern als Bukranien (Einzahl Bukranion (griech. "Ochsenschädel"), Rindsschädel oder Aaskopf. Chatal-Hayouk ist eine in der heutigen Türkei (auf der Hochebene Anatoliens) ausgegrabene Siedlung aus der Jungsteinzeit die etwa von 7400 bis 6200 v. Chr. bestand und mehrere tausend Einwohner hatte. Sie bestand aus eng aneinander stehenden rechteckigen Lehmziegel- oder Stampflehmhäusern mit Flachdach. Die Lebensgrundlage der Einwohner waren Sammelwirtschaft, Tierhaltung, Jagd und Ackerbau.
Ein weiterer Nachweis von Rinderschädeln als Hausverzierung stammt aus der Pfyner Kultur im schweizerischen Arbon. Dort wurden Schädel entdeckt, bei denen bis auf die Stirn der Rest des Schädels abgetrennt war. Es handelte sich hauptsächlich um Rinder aber auch Ziegen, einen Ur und ein Wisent.
In der Nähe der sudanesischen Stadt Kerma umstehen Rinderschädel einen ca. 4000 Jahre alten Grabhügel.
Das klassische Bukranion wurde auch im Hellenismus und von den Römern oft als Ornament verwendet.
In einigen Schweizer Gemeinden werden heute noch Schädel von Rindern und Ziegen an den Außenwänden von Stallungen befestigt.
Auch Hirschschädel sind als Bauornamente nachgewiesen und zwar aus dem Bereich der Vinca-Kultur (z. B. in Uivar, Rumänien).

Rinder Stirnschädel mit Hörnern, Einzelstück







Großer Rinder Stirnschädel mit Hörnern





Riesiger Rinder Stirnschädel mit Hörnern