Siegel Anleitung

Siegellack fand schon im Mittelalter Verwendung. Man verschloss damit Briefe, Dokumente und wichtige Urkunden, zuweilen auch Kisten oder andere Gefässe.
Die Siegelabdrücke wurden meist als Monogramme, manchmal auch als Symbole angebracht und durften nur von bestimmten Personen "gebrochen" (geöffnet) werden.

Unsere Siegellacke sind feinste, aus den besten Rohstoffen erzeugte und absolut natürliche Qualitätslacke und genügen allerhöchsten Ansprüchen. Sie lassen sich sehr gut auf dem Papier verteilen und erkalten langsam, was das Siegeln in höchster Güte und ohne Hektik erlaubt.
Alle Zutaten werden in einer Manufaktur noch traditionell von Hand verarbeitet. Die Grundzutaten sind pflanzliche Harze wie Schellack, Lärchenterpentin und Tannentränen, feinste Kreidesorten, mineralische Farben und edle Parfumessenzen.
Nachdem diese Ingredienzien in einem Gefäss zur Schmelze gebracht worden sind, wird jede Stange Siegellack einzeln in eine metallische Form gegossen, nach dem Abkühlen geschliffen, im offenen Feuer "poliert" und schliesslich mit dem Herstellersiegel versehen.
Mit einer Stange Siegellack lassen sich 15 bis 20 Siegelabdrücke erstellen.

Obligatorischer Sicherheitshinweis:
Beim Siegeln sollte immer auf einer sauberen, feuerfesten Unterlage gearbeitet werden.

Siegeln mit Siegellack Stangen

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Was man so braucht:

- Papier
- Hitzequelle
- Siegel
- Siegellack

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Der Siegellack wird am besten über einem Spiritusbrenner erwärmt um Rußbildung zu verhindern, es geht aber auch mit einer normalen Kerze
Siegellack gleichmäßig bis zur Schmelze erhitzen. Dabei ständig drehen um ein Verbrennen des Siegellacks und vorzeitiges Abtropfen zu verhindern.
Wenn der Siegellack doch mal Feuer fängt, einfach auspusten.
Tropfen lassen sich auf glatten Flächen, nach dem erkalten einfach abschaben.
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Kurz vor dem Tropfen auf dem Papier den erweichten Teil des Siegellackes abstreichen.
Das ist der Teil der Übung erfordert um den Lack nicht über das ganze Papier zu schmieren. Ich drehe die Stange beim anstreifen und ziehe sie dann nach oben weg. Das geht mit etwas Übung ganz gut.

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Eventuelle Fäden mit der Siegellackstange einfach "aufrollen" oder nach dem Erkalten des Lackes entfernen. Das geht bei dünnen Fäden recht leicht.

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Auftragen so oft wiederholen, bis ungefähr der Durchmesser des Siegels erreicht ist.
Bei normal großen Siegeln reicht 2 mal auftragen. Der Siegellack bleibt lange genug weich. Also keine Hetze.

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Für große Abdrücke vorher den Umriß des Siegels mit einem Bleistift leicht anzeichnen. Das erleichtert das Abschätzen der richtigen Lackmenge extrem.

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Die Petschaft muß für ein gutes Ergebnis absolut sauber, kalt und trocken sein. Etwas Speiseöl dünn auf die Petschaft aufgetragen erleichtert das Siegeln enorm. Für den Abdruck genau in die Mitte des vorbereiteten warmen (nicht mehr heißen) Lackflecks drücken und warten bis der Lack fest ist. Wenn die Petschaft kalt ist, geht das in Sekundenschnelle, da das Metall die Hitze des Lacks schnell ableitet.
Durch Verwendung von Siegellack Effektfarbe kann außerdem eine sehr effektvolle Kontrastwirkung erzeugt werden.
Ein weiterer schöner Effekt sind mehrfarbig marmorierte Siegel. Dazu werden 2 (oder mehr) verschiedenfarbige Stangen Siegellack gleichzeitig erhitzt und verarbeitet.
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Nach vollständigem Erkalten kann das Siegel noch "poliert" werden. Man hält es dazu mit der geprägten Seite noch mal ganz kurz in die Flamme. Die Oberfläche wird sofort hochglänzend. Wirklich nur ganz kurz erhitzen, sonst verschmelzen die feinen Konturen sehr schnell ineinander oder das Papier fängt Feuer.
Auf dem unteren Bild ist gut zu sehen, das Bernstein Siegellack leicht durchsichtig ist. Das ist ein optisch schöner Effekt.
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effektsiegeln4.jpg Auf diesen drei Bildern läßt sich sehr gut erkennen, daß Siegellack Fäden nach dem erkalten recht leicht abzukratzen sind.
Also keine Panik, wenn der Siegellack Fäden zieht. Das läßt sich meist problemlos beheben.
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effektsiegeln6.jpg

Mögliche Fehlerquellen:

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Schlechter Siegellack
Mit unserem Stangen Siegellack (1A Qualität) ist es uns bei richtiger Handhabung noch nie passiert, daß ein Siegel zerbricht und am Metall kleben bleibt. Mit Low Budget Siegellack kommt das schon mal vor. Das ist ganz einfach eine Qualitätsfrage, die sich auch im Preis ausdrückt.

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Siegellack mit Docht ist so ziemlich das Übelste was mir je untergekommen ist. Wenn man Pech hat fallen sogar brennende Tropfen Lack auf das Papier und die Lackqualität ist auch bescheiden. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

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Ein verklebtes Siegel produziert keine sauberen Abdrücke.
Die Petschaft muß für ein gutes Ergebnis absolut sauber, kalt und trocken sein.
Verklebte Siegelstempel können einfach mit etwas Brennspiritus gereinigt werden indem man die Petschaft einige Minuten auf ein mit Spiritus getränktes Papiertaschentuch stellt und dann die verklebten Rillen gut ausreibt. Vorgang evtl. wiederholen.

Siegeln mit Siegellack Granulat

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Was man so braucht:

- Papier
- Hitzequelle
- Siegel
- Siegellack Granulat (man kann z.B. auch die Stangen einfach zerbröseln)
- Kupferlöffelchen
- Stückchen Leder oder was ähnlich Hitzebeständiges

granulatsiegeln1.jpg Das Löffelchen nicht zu voll machen, da der Siegellack sonst beim Schmelzen überläuft und eine Sauerei anrichtet. Lieber zu wenig als zu viel, denn nachlegen kann man immernoch.
Ein Löffel voll reicht für ein normales Siegel gut aus.
granulatsiegeln1a.jpg Der Siegellack wird am besten über einem Spiritusbrenner erwärmt um Rußbildung zu verhindern, es geht aber auch mit einer normalen Kerze.
Unbedingt den Griff des Löffels mit dem Lederstückchen umwickeln. Der wird nämlich verdammt heiß.
Siegellack gleichmäßig bis zur Schmelze erhitzen.
Wenn zu wenig im Löffelchen ist, einfach noch was nachlegen.
Sollte der Siegellack doch mal Feuer fangen, einfach auspusten.
Tropfen lassen sich auf glatten Flächen, nach dem erkalten einfach abschaben.
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granulatsiegeln3.jpg Sobald der Lack gleichmäßig geschmolzen ist, auf der gewünschten Stelle ausgießen.
Hier erkennt man zum ersten mal den gewaltigen Vorteil dieser Siegelmethode. Keine Fäden, kein Verschmieren des Lacks und absolut gleichmäßiger Auftrag.
granulatsiegeln6.jpg Die Petschaft muß für ein gutes Ergebnis absolut sauber, kalt und trocken sein. Etwas Speiseöl dünn auf die Petschaft aufgetragen erleichtert das Siegeln enorm.
Für den Abdruck genau in die Mitte des vorbereiteten warmen (nicht mehr heißen) Lackflecks drücken und warten bis der Lack erkaltet ist. Bei dem flexiblen Granulatlack dauert das recht lange (eine Minute oder so).
Die Resttemperatur am besten prüfen indem man das Papier von unten an der gesiegelten Stelle berührt (anders gibt es Fingerabdrücke im Lack). Ist es noch warm muß man noch länger warten.
Der flexible Granulatlack klebt, wenn er noch nicht ganz kalt ist, einem halbfesten Kaugummi nicht unähnlich, ein wenig am Siegel. In so einem Fall vorsichtig und langsam leicht schräg abziehen.
Das fertige Siegel ist bis zu einem gewissen Grad flexibel und eignet sich so für Siegel die nicht leicht brechen sollen oder leicht gebogen werden. z.B. bei Schriftrollen.
Auch Fläschchen lassen sich mit diesem Lack prima versiegeln, indem man sie kopfüber in den flüssigen Siegellack tunkt. Man braucht nur ein etwas größeres Schmelzgefäß.
granulatsiegeln7.jpg

Mögliche Fehlerquellen:

schlechtersiegellack.jpg

Schlechter Siegellack
Mit unserem Stangen Siegellack (1A Qualität) ist es uns bei richtiger Handhabung noch nie passiert, daß ein Siegel zerbricht und am Metall kleben bleibt. Mit Low Budget Siegellack kommt das schon mal vor. Das ist ganz einfach eine Qualitätsfrage, die sich auch im Preis ausdrückt.

verklebtessiegel.jpg

Ein verklebtes Siegel produziert keine sauberen Abdrücke.
Die Petschaft muß für ein gutes Ergebnis absolut sauber, kalt und trocken sein.
Verklebte Siegelstempel können einfach mit etwas Brennspiritus gereinigt werden indem man die Petschaft einige Minuten auf ein mit Spiritus getränktes Papiertaschentuch stellt und dann die verklebten Rillen gut ausreibt. Vorgang evtl. wiederholen.

Effektsiegeln

renfeffekt.jpg

Was man so braucht:

- Papier
- Hitzequelle
- Siegel
- Siegellack
- Siegellack Effektfarbe

effektsiegeln1.jpg Der Siegellack wird am besten über einem Spiritusbrenner erwärmt um Rußbildung zu verhindern, es geht aber auch mit einer normalen Kerze
Siegellack gleichmäßig bis zur Schmelze erhitzen. Dabei ständig drehen um ein Verbrennen des Siegellacks und vorzeitiges Abtropfen zu verhindern.
Wenn der Siegellack doch mal Feuer fängt, einfach auspusten.
Tropfen lassen sich auf glatten Flächen, nach dem erkalten einfach abschaben.
effektsiegeln2.jpg Kurz vor dem Tropfen auf dem Papier den erweichten Teil des Siegellackes abstreichen.
Das ist der Teil der Übung erfordert um den Lack nicht über das ganze Papier zu schmieren. Ich drehe die Stange beim anstreifen und ziehe sie dann nach oben weg. Das geht mit etwas Übung ganz gut.
Eventuelle Fäden mit der Siegellackstange einfach "aufrollen" oder nach dem Erkalten des Lackes entfernen. Das geht bei dünnen Fäden recht leicht.
Auftragen so oft wiederholen, bis ungefähr der Durchmesser des Siegels erreicht ist.
Bei normal großen Siegeln reicht 2 mal auftragen. Der Siegellack bleibt lange genug weich. Also keine Hetze.
Für große Abdrücke vorher den Umriß des Siegels mit einem Bleistift leicht anzeichnen. Das erleichtert das Abschätzen der richtigen Lackmenge extrem.
effektsiegeln3.jpg Die Petschaft muß für ein gutes Ergebnis absolut sauber, kalt und trocken sein. Kurz in die Effektfarbe drücken und dann genau in die Mitte des vorbereiteten warmen Lackflecks drücken und warten bis der Lack fest ist. Wenn die Petschaft kalt ist, geht das in Sekundenschnelle, da das Metall die Hitze des Lacks schnell ableitet.
Ein weiterer schöner Effekt sind mehrfarbig marmorierte Siegel. Dazu werden 2 (oder mehr) verschiedenfarbige Stangen Siegellack gleichzeitig erhitzt und verarbeitet.
effektsiegeln4.jpg Auf diesen drei Bildern läßt sich sehr gut erkennen, daß Siegellack Fäden nach dem erkalten recht leicht abzukratzen sind.
Also keine Panik, wenn der Siegellack Fäden zieht. Das läßt sich meist problemlos beheben.
effektsiegeln5.jpg
effektsiegeln6.jpg

renfeffekt.jpg

Und fertig ist das zweifarbige Siegel.

Flaschen versiegeln

Was man so braucht:

- Hitzequelle
- Siegellack Granulat (man kann z.B. auch die Stangen einfach zerbröseln)
- Schmelzbehälter an dem man sich nicht die Pfoten verbrennt
- Ein Stöckchen oder was ähnlich Praktisches zum umrühren
- Fläschchen

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Erstmal eine kleinere Menge Granulat in den Schmelzbehälter, damit das nicht so lange dauert.
Wenn Du später mehr benötigst kannst Du ja immer noch nachfüllen.

siegellackschmelzen.jpg siegellackschmelzen2.jpg Den Siegellack langsam erhitzen. Wenn er anfängt zu dampfen und noch nicht komplett geschmolzen ist mußt Du mal umrühren. Gelegentliches umrühren ist eh recht empfehlenswert.
tunken1.jpg tunken2.jpg Wenn der Lack komplett geschmolzen ist das Fläschchen _kurz_ eintunken.
abtropfen1.jpg abtropfen2.jpg abtropfen3.jpg Vorsichtig rausheben und abtropfen lassen. Wenn er Fäden zieht die Flasche drehen und die Fäden aufwickeln. Solange der Lack noch weich ist bildet das dann eine schön homogene Masse. Der felxible Siegellack bleibt recht lange weich, also nicht gleich dranfassen, sonst gibt`s Fingerabdrücke.
fertigversiegeltetrankflasche.jpg versiegelte10mlflaeschchen2.jpg Fertig.
Jetzt hast Du ein unheimlich ambientiges, versiegeltes Fläschchen bei dem der Siegellack nicht sofort abplatzt, da er ja flexibler ist als der Standardlack.
Wer möchte kann natürlich auch noch ein Siegel aufdrücken.

Kalligraphie Tips

Allgemeines zu Papier

Zum Thema verlaufen kommt es auf ein paar Sachen an:

1. Die Art des Papiers:
Es gibt Papiere, die einfach "aufsaugen" und die Tinte verläuft entlang der Fasern, so schnell kann man gar nicht gucken. Bei diesen Papieren ist Hopfen und Malz verloren. Die lassen sich nur mit Kuli oder Bleistift beschreiben.

2. Wie stark aufgedrückt wird:
Wenn ich mit der Feder zu stark übers Papier "kratze", daß die Oberfläche, wenn auch nur leicht, angerissen wird, dann zieht die Tinte an der Stelle ins Papier und verläuft.

3. Wie viel Tinte an der Feder ist:
Mit zu viel Tinte verläuft die Schrift bei fast jedem Papier. Die Feder immer vor dem schreiben (gut) abstreifen und lieber öfter mal nachtauchen. Einfach ein bißchen ausprobieren um da das richtige Maß zu finden. Hat man`s einmal raus klappt das automatisch :-)

4. Die meisten Papiere haben eine Vorder- und eine Rückseite. Auf der Vorderseite schreibt es sich immer wesentlich besser weil sie glatter, geschlossener von der Oberfläche. Das sieht man oft gar nicht genau mit bloßem Auge, aber am ersten Blatt ausprobieren lohnt sich, dann hat man am restlichen Packen mehr Spaß :-) Auf der Rückseite "hakelt" die Feder immer etwas mehr am Papier und die Tinte verläuft leichter.

Wenn diese Faktoren stimmen, dann kann das Papier ruhig dünn sein (wie zum Beispiel unser "handgeschöpftes, dünnes Papier" - das läßt sich ganz wunderbar beschreiben)

kleinespapiervorne.jpg kleinespapierhinten.jpg

Auf den Bildern sieht man recht gut, daß sich die Vorder- und Rückseite bei handgeschöpftem Papier unterschiedlich gut beschreiben lassen.
Links: Vorderseite des Papiers
Rechts: Rückseite des Papiers

Wenn bei manchen Papieren die Tinte verläuft gibt es ein paar Dinge die da Abhilfe schaffen könnten:

- Das Papier mit dem Bügeleisen bügeln (mit aufgelegtem Seidenpapier)
- Das Papier mit verdünnter Gelatine nachleimen (Papier wird üblicherweise geleimt um das Verlaufen der Tinte zu verhindern). 1 Blatt Gelatine (gibt`s im Supermarkt beim Backzeug) auf 0,25 Liter Wasser (nach Packungsangaben auflösen).

Papier altern

Verdünnte Walnußtinte) oder, wenn der Geruch auf dem Papier kein Problem ist, eine stärkere Tee- oder Kaffeemischung liefern recht gute Ergebnisse.
5 Teelöffel Instant Tee oder Kaffee mit einer Tasse Wasser vermischen. Die so entstandene Flüssigkeit gleichmäßig mit einem Zerstäuber (z.B. diese Zerstäuber für Blumen) auf das Papier auftragen.
Ein wenig (nicht ganz) trocknen lassen. Das ergibt eine relativ gleichmäßige Grundfärbung.
Jetzt stärkere Mischung der Färbeflüssigkeit je nach Geschmack und gewünschtem Ergebnis durch spritzen, tropfen oder gießen auftragen. Hier sind Experimente lohnend.
Flach liegend trocknen lassen.
Vor dem Beschreiben unbedingt Versuche machen, ob die Tinte verläuft!
Das verbreitete Anbrennen der Papierränder sieht nicht wirklich echt aus. Besser ist es die Ränder ab zu reißen und die Kante mit Schleifpapier zu bearbeiten.
Eine verbesserte Anleitung zum Papier altern mit Bilder gibt es hier

Streusand verwenden

Der Streusand ist der Vorgänger des Löschpapieres. Dieser extrem feine Sand wurde z.B. mit einem Streuer auf die nasse Tinte aufgetragen. Nach dem Trocknen der Tinte wurde dieser Streusand z.B. mit dem Federkiel abgewischt.

1leerespapier.jpg 2soldvertrag.jpg 3fertigervertrag.jpg

Zuerst einen hübsch kalligraphischen Text schreiben.
Ach, echt ?!? *g*

4sandverschuetten.jpg 5sandabschuetten.jpg 6sandabbuersten.jpg

Den Sand flächendeckend auf das Dokument streuen. Etwas warten und wieder abschütten. Da wo jetzt noch Sand klebt war die Tinte noch nicht wischfest. Den noch festklebenden Sand kann man mit einem Bürstchen, einer Feder oder dem Finger abreiben.
Fertig. Das Dokument ist trocken und wischfest.