Wie werden Ohren angeklebt?

ohranbringen.jpgMaterialien:
Ohren :-)
Mastix & Pinsel
Ein Tuch um eventuelle Mastixtropfen wegzuwischen

Vorbereitungen:
Ohren mit handwarmem Wasser von Talkum befreien.
Mit einer Nagelschere etwas "zurechtstutzen", wenn die Form nicht genau passen sollte.

ohranbringen1.jpgOhren an den Kontaktstellen mit Mastix einpinseln.
ohranbringen2.jpgSobald der Mastix bei Berührung Fäden zieht das Ohr ordentlich aufstecken und zurechtzupfen.
ohranbringen3.jpgohranbringen31.jpgAn den Kontaktstellen andrücken.
ohranbringen32.jpgohranbringen4.jpg
ohranbringen5.jpgfertigeelfe.jpgFertig
Jetzt kann man es nach belieben schminken oder einfach so lassen.
Where to buy this stuff? ;-)



Zwergenbart Anleitung

standardkurt.jpgbartkurt.jpgLinks zu sehen:
Unser williges Opfer, Kurt. Hier nochmal danke!
wollkreppzopf.jpglangzupfen.jpgBenötigte Materialien:
- Ein Schälchen mit Wasser um zwischendurch die verklebten Finder zu reinigen
- Ein große Schere (für`s Grobe) und eine kleine Schwere für Feinheiten. Beide sollten scharf sein.
- Mastix
- Einen Wollkrepp-Zopf

Durch ziehen werden aus einem 10 cm Zopf ca. 30 cm lockiger Bart.
Ganz glatt gezogen sind es sogar 45 cm

breitzupfen.jpgbreit.jpgIn die Breite zupfen und abschneiden wenn Du ein Stück in der passenden Länge hast.
bartteil.jpgverbinden.jpgEin Strang ist jetzt natürlich noch zu schmal für einen vernünftigen Vollbart.
Nimm einfach zwei Teile und klebe sie mit ein _wenig_ Mastix in der Mitte zusammen.
zusammensetzen.jpgzusammensetzen2.jpg
schnauzerwurst.jpgFür den Schnauzer wird ein Stückchen Wollkrepp gezwirbelt bis eine halbwegs attraktive Form entstanden ist.
geflochten.jpgFür einen richtig kultigen Bart kannst Du die Bartteile auch flechten.
einschmieren.jpgankleben.jpgJetzt den Bart ankleben. Mit dem Mastix nicht zu sparsam sein, denn er soll ja eine Weile halten.
Noch haltbarer wird der Bart, wenn Du zuerst eine dünne Schicht Watte auf die Haut und darüber dann den Bart klebst.
In der Mitte wo sich die beiden Bartteile treffen noch ein _wenig_ Mastix auf den Bart selbst um die beiden Enden miteinander zu verkleben.
mitte.jpgkinn.jpg
seite.jpgseite2.jpgNoch mal alles genau ansehen und bei Bedarf mit Mastix und reibenden Bewegungen die Übergänge natürlicher gestalten.
schnauzer.jpgschnauzergrau.jpgSchnauzer anpappen. Am besten die Luft anhalten, da Mastix aus so kurzer Entfernung stark riecht, solange er noch nicht trocken ist.
Zwischendurch immer mal den Mund bewegen, da man sich später sonst wie einbetoniert vorkommt.
stutzen.jpgBart vorsichtig mit einer guten Schere zurecht stutzen.
zwergenbartohneaugenbrauen.jpgSchon nicht schlecht. Aber die Augenbrauen fehlen noch.
augenbraueneinschmieren.jpgaugenbrauen.jpgAugenbrauen aus dünn gezupftem Wollkrepp ankleben.
roterzwergenbart.jpgbartbraunmithelm.jpgFertig.
zwergenbarthelm.jpgzwerch.jpg
fantazwerg.jpg


Narben

narbenmatritze.jpgMaterialien:
Narbenmatrize
Gummimilch
Pinsel
Talkum
gummimilchdrauf1.jpggummimilchdrauf2.jpgGummimilch gleichmäßig mit einem Pinsel auftragen ohne daß Blasen entstehen.
Narbe komplett ausfüllen, so daß man den "Boden" nicht mehr durchschimmern sieht. Die Ränder ruhig großzügig dimensionieren. Wenn sie zu groß sind kann man sie später mit einer Nagelschere kürzen.
Jetzt über Nacht trocknen lassen.
gummimilchdrauf3.jpg
talkumdrauf1.jpgtalkumdrauf2.jpgWenn die Narben trocken sind die Rückseite mit Talkum einpudern, da sie sonst zu leicht aufeinender festkleben und sich nur schwer wieder lösen lassen.
loesen.jpgabziehen.jpgDie Narbe vorsichtig vom Rand her lösen.
Dann die Narbe komplett mit Talkum einpudern.
narbenmatritzenarben.jpgFertig.
Die 7 mit der Narbenmatrize hergestellten Narben. Ist kinderleicht.
Jetzt muß ich mir nur noch hautfarbene Gummimilch besorgen.

Zum Umgang mit Mastix:

Mastix ist das Harz eines im Mittelmeerraumes weit verbreiteten Strauches. Die Verwendung von Mastix als Klebstoff und in der Farbenherstellung hat schon jahrhundertealte Tradition. Der heute erhältliche Mastix wird überwiegend synthetisch hergestellt, da der natürliche Rohstoff teuer und rar ist.
Der Mastix-Kleber besteht aus in einer alkoholischen Lösung gelösten Harzen, die hautverträglich und bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ungefährlich sind. Allerdings ist die noch nicht abgetrocknete Lösung feuergefährlich! Zum Ankleben von falschen Bärten, Perücken oder auch Latexteilen hat sich Mastix bestens bewährt. Man sollte folgendermaßen vorgehen: Mastix mit einem geeigneten Hilfsmittel, z.B. Pinsel, auf die gewünschte Hautstelle auftragen und kurz antrocknen lassen. Wenn der Mastix beim berühren Fäden zieht, ist der richtige Zeitpunkt zum Ansetzen des Bartes oder der Latex-Applikationen gekommen. Dabei an einer Stelle beginnend das anzuklebende Teil über die Haut "abrollen". Nach dem Ansetzen noch kurz festhalten (circa 1-2 min), danach sollte der Mastix fest kleben.

Zum richtigen Entfernen von Mastix sollte Alkohol oder Mastixentferner genommen werden. Mit Wasser und Seife lässt sich Mastix nur schwer entfernen. Wenn größere Hautareale mit Alkohol gereinigt wurden, empfiehlt es sich, eine leichte rückfettende Hautcreme zu benutzen, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren. Auch ist es durchaus normal, dass nach dem Entfernen mit Alkohol die Haut noch ein wenig "klebrig" erscheint. Das gibt sich aber schnell und ist harmlos.

Zum Allergierisiko bei Latexprodukten:

Grundsätzlich gilt, dass Menschen mit bereits bestehenden Allergien ein erhöhtes Risiko haben, eine Latexallergie zu entwickeln. Allerdings ist diese Risiko gering, da der Kontakt zu Latex in der Regel nur kurzzeitig (d.h. nur wenige Stunden in der Woche) und nur oberflächlich erfolgt. Der Körper kann (zumindest theoretisch) gegen alle Stoffe eine Allergie ausbilden.
Der genaue Mechanismus dieser "allergisierung" ist noch weitestgehend ungeklärt. Sicherlich wird sich die Gefahr einer Latexallergie erhöhen, wenn man z.B. täglich mit flüssigem Latex und seinen Produkten engen Kontakt hat, Latexpartikel in fein verteilter Form über die Atemwege aufnimmt oder sich in die Augen reibt. Dies ist aber nicht der Fall bei unseren Latexprodukten, da diese keine Latexstäube enthalten.
Aber wenn bereits eine Latexallergie bekannt ist, sollten die Latexartikel nicht mehr verwendet werden.

Verwendungshinweise zu Masken:

Pflegehinweise:
Latexartikel niemals mit Fettschminke einfärben.
Nach Gebrauch mit Talkumpuder abpudern.
Kleberreste vollständig mit Alkohol oder Mastixentferner entfernen.
Zum Säubern der Innenseite, Maske auf links drehen und mit mit einem nassen Lappen auswischen.
Die Innenseite wieder gut trocknen lassen und dann mit Talkum abpudern.
Unbemalte Masken mit handwarmem Wasser abwaschen.
Bei bemalten Masken die bemalte Außenseite nur mit kaltem Wasser und einem weichen Schwamm abwischen (nicht reiben).
Maske bei der Lagerung vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze schützen.
Ganzkopfmasken während der Lagerung mit Zeitungspapier ausstopfen und einwickeln, um die Form zu erhalten und ein Verstauben zu vermeiden.

Die Latexteile bestehen aus dem Naturprodukt Latexkautschuk. Wie zum Beispiel Holz arbeitet auch das Latex, wenn es längere Zeit gelagert wird. Die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit bewirken eine minimale, aber doch vorhandene Schrumpfung oder Ausdehnung des Latex, was die Struktur der Maske beeinflusst.
Um die Formstabilität zu gewährleisten, werden unsere Latexmasken unbeschnitten ausgeliefert. Das hat folgende Vorteile:
- Die Maske bleibt bis zur Verwendung in der optimalen Transportform.
- Die Maske kann individuell auf dein Gesicht angepasst werden (besonders die Augenlöcher).

Bitte folgendermaßen vorgehen, um die Maske zu benutzen:
Schneide mit einer kleinen Schere, z.B. einer Fingernagelschere, die Ränder entlang der eingezeichneten Linien ab. Auf der Innenseite befinden sich weitere Markierungen zum Freischneiden der Nasenöffnungen. Nachdem Du die Ränder entfernt hast, Maske aufsetzen und mit einem weichen Stift, z.B. einem Filzstift oder einem Schminkstift jeweils die inneren und äußeren Augenwinkel markieren. Das geht am besten, indem Du die Maske mit einer Hand auf dem Nasenrücken fixierst und mit der anderen Hand den Stift führst. Durch diese Markierung stellst Du sicher, dass die Augenlöcher genau auf dein Gesicht passen. Alternativ kannst Du auch einfach den Konturen der Augenlöcher an der Maske folgen und diese entfernen.

Nachdem die Maske nun zugeschnitten ist, kann sie benutzt werden. Zum ankleben gehst Du folgendermaßen vor:
Die Maske vor der ersten Benutzung mit Wasser reinigen und trocknen lassen.
Deinen Nasenrücken mit Mastix-Kleber einpinseln und warten, bis der Mastix "Fäden zieht". Dann die Maske andrücken (auf genauen Sitz achten!)
Jetzt mit einem Pinsel Mastix unter die Maske streichen und dabei folgende Partien besonders beachten:
Unter den Augen / unter den Augenbrauen (Augenbrauen können vorher mit Vaseline oder Seife vor Kleber geschützt werden). Dabei darauf achten, dass kein Mastix in die Augen gerät! Nasenflügel und Teile der Wangen können auch angeklebt werden.
Dann entlang des äußeren Randes der Maske kleben. Oberlippe aussparen, weil das dort sonst unangenehm ist.
Generell: alle weiter hervorstehenden Maskenteile dürfen nicht angeklebt werden, da sonst die Form der Maske nicht mehr gegeben ist. Du kannst die hervorstehenden Teile auch mit Watte unterlegen.

Zum Einschminken haben wir folgende Tips:
Die Maske und angrenzende Hautpartien mit Altrot einschminken. Das gibt dem ganzen "Leben". Abpudern, dann mit Hautfarben nachschminken. Mit Finger oder feinen Schwämmchen unterschiedliche Töne aufstippeln. Masken, die nur eine Farbe haben, sehen immer wie Masken aus! Abpudern, Bei langem Tragen empfiehlt sich Fixierspray für die Wasserschminke zu benutzen. Dann nach Bedarf Haare aufkleben.

Zum Abnehmen:
Mit Alkohol oder Mastixentferner vorsichtig den Rand ablösen, Maske vorsichtig abziehen und Gesicht reinigen. Die Maske kann jetzt wiederum vorsichtig gereinigt werden, erst die Klebereste, dann die Schminke entfernen und die Maske einpudern.
Wenn Du diese Hinweise beachtest, kann deine Maske viele Male verwendet werden.

Qualität und Materialstärke:

Zu der Frage, wie dick sollen Masken bzw. Ohren sein:

Masken soll man nicht ansehen, dass es Masken sind.
Dies ist das erste Qualitätskriterium einer professionell angefertigten Maske.
Dafür ist es wichtig, dass die Ränder der Maske oder des Maskenteils dünn und auch gerne ein bisschen ausgefranst sind, damit der Übergang von Maske oder Maskenteil zur Haut nach Möglichkeit natürlich wirkt und nicht sichtbar ist.
Die Qualität der Maske misst man nicht an ihrer Schichtdicke, die auch keine Garantie für die Haltbarkeit der Maske darstellt, sondern an der Beschaffenheit der Maskenränder, um ein möglichst ``nahtloses`` Ergebnis zu erzielen.

Zweites Qualitätsmerkmal ist die Haltbarkeit:
Der verwendete Naturlatex ist bereits in einer dünnen Schichtstärke sehr dehnbar, formstabil und strapazierfähig und genügt der Belastung durch häufiges Tragen und Schminken in jedem Fall.
Die Lebensdauer einer Maske oder eines Maskenteils hängt vielmehr von der Pflege ab, die nicht einmal sehr aufwendig ist.
Der wichtigste Punkt ist die Lagerung. Latex ist sehr UV-Licht anfällig, er wird dann schnell brüchig und reißt in jeder Schichtdicke.
Die Maske sollte nach Gebrauch zur Aufbewahrung nicht geknickt in einen Behälter z.B. eine Pappschachtel gelegt werden.
Es sollte nicht mehr Mastix als nötig benutzt werden und im Idealfall benutzt man Mastixentferner, um diesen wieder von Haut und Maske zu entfernen.
Wenn man dann die Maske oder die Maskenteile noch ab und zu mit ein wenig Talkum abpudert, welches den Latex geschmeidig und weich hält, kann sie lange wieder und wieder verwendet werden.
Wir bieten zwar unsere Ohren auch in einer dickeren Schichtstärke an, weisen aber auf die schlechtere Kaschierbarkeit der Ränder hin.